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24. April 2012 / Stop the Bomb Jena

Redebeitrag von STOP THE BOMB Jena

zur Kundgebung „Gegen die Geschäfte der Analytik Jena AG mit dem Iran! Uneingeschränkte Solidarität mit Israel!“ in Jena am 24. April 2012:


Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei Gründe sind es, weshalb die heutige Kundgebung stattfindet.

Vordergründig demonstrieren wir gegen die Geschäfte der Analytik Jena AG mit dem Iran. Die Analytik Jena AG ist seit Jahren mit dem iranischen Regime im Geschäft. Dieses Regime leugnet seit jeher die Vernichtung der Juden durch die Deutschen und deren Schergen, richtet Homosexuelle hin, knechtet Frauen, verfolgt Gewerkschaften, finanziert weltweit den antizionistischen Terror, will eine Atombombe bauen und hat Israels Auslöschung zum Staatsziel erhoben.

Erst Sanktionen, wie sie jüngst von der EU gegen den Iran verhängt wurden, haben das Jenenser Unternehmen veranlasst, seine Geschäftsbeziehungen zum Iran teilweise ruhen zu lassen. Momentan, so der Vorstandsvorsitzende Klaus Berka, werde man keine weiteren Geschäfte, die für den iranischen Energiesektor und damit die Finanzierungsquelle der Mullahs von Relevanz sein könnten, durchführen. In den Bereichen Umweltanalytik und Life Science hingegen werden weiterhin Geschäfte mit den islamischen Antisemiten getätigt.

Der zweite Grund für die Kundgebung ist, dass Antisemiten, d.h. Antizionisten, also jene, die beispielsweise ein Recht auf Israelkritik einfordern, wissen sollen, dass sie nicht unwidersprochen ihren Wahn ausleben können. Darum steht die Kundgebung unter der Forderung „Uneingeschränkte Solidarität mit Israel“. Dass wir damit keine Mehrheitsposition vertreten in einer Stadt, deren Bevölkerung vorgestern wiederholt einem ausgewiesenen Israelkritiker im Rennen um das Oberbürgermeisteramt die Mehrheit ihrer Stimmen gab, darüber darf man sich nicht hinwegtäuschen. Denn in dieser Stadt wie allerorten in diesem Land ist es der allgemeine Deutsche, der seinem Geisteszustand wählend Ausdruck verleiht, weshalb auch nur jene überhaupt zur Wahl antreten und diese gar für sich entscheiden können, die

1. zu Juden allein dann bedingungslos stehen, wenn sie tot sind;

2. sich nur zu Freunden Israels erklären, um im gleichen Atemzug ihren Hass auf die israelische Regierung und das israelische Militär ausdrücken zu können;

3. Sanktionen gegen Feinde Israels nur dann erwägen, wenn zugleich ihr Recht auf Israelkritik anerkannt wird.

Schimpften Antisemiten einst auf Juden, so fordern heute Antizionisten, die sich selbst als Freunde und Schutzheilige Israels verstehen, also solche Gestalten wie etwa Günter Grass, Bodo Ramelow von der Linkspartei oder Oberbürgermeister Albrecht Schröter, ihr unbedingtes Recht auf legitime Israel-Kritik ein.[*] Streiten sie einmal untereinander, so werden – die Debatte zwischen Grass und seinen Korrektoren hat es einmal mehr gezeigt – die Standards, unter denen der antizionistische Vernichtungswunsch auszudrücken sei, neu verhandelt.

Brüllten Antisemiten einst „Die Juden sind unser Unglück“, bescheinigt Grass heute Israel die Gefährdung des Weltfriedens, den es – außer als wahnhafte Vorstellung – nie gab, während Ramelow dem Staat der Shoaüberlebenden eine kriegerische Absicht zuschreibt und Schröter von einem „politischen Kalkül“ Israels daherfaselt, „immer einen äußeren Feind zu beschwören“, als ob nicht gerade die Feinde Israels es sind, die ihre innere Einheit im Hass gegen den jüdischen Staat finden und auf dessen Zerstörung hinarbeiten.

Sahen Antisemiten einst in den Juden die „Vergewaltiger der Völker“, so will Grass im „Verdikt ‚Antisemitismus’“ den Grund für „Lüge und Zwang“ erkennen und Ramelow sekundiert mit seinem Geschwafel von der „Antisemitismus-Keule“, die einen ungezwungenen Austausch der Friedensargumente bedrohe.

Ging Antizionisten einst die Vorstellung eines jüdischen Staates über ihre Hutschnur, weil Juden als Inbegriff des Kosmopolitischen zum Staate nicht geschaffen sein sollten, bringen sie heute das so genannte Völkerrecht samt halluziniertem Weltsouverän, der für Staaten ohne kriegerisches Potential zu sorgen habe, gegen Israel in Stellung. Nur so sei, wie Grass meint und den Ramelows und Schröters in diesem Land aus dem Herzen sprechen dürfte, allen, „den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen“. Geholfen aber wäre nur den Feinden Israels, die oft genug auch dessen Freunde sein wollen, würde Israel auf seine Fähigkeit militärischer Selbstverteidigung verzichten und sich in die Obhut der internationalen Gemeinschaft begeben.

Frieden, so lautet die Botschaft der Antizionisten, müsse sein, und es liege zumindest an Israel, mitunter und teilweise auch an seinen Feinden, namentlich dem Iran, dass dieser Friede Wirklichkeit werde.

Eine Friedensforderung aber, die einerseits den antisemitischen Aggressor wie andererseits das Objekt, auf das sich der Antisemit stürzt und das er vernichten will, also Israel, auf eine Stufe stellt;

eine Friedensforderung, die einerseits die Vernichtungsdrohung gegen Israel politisch ablehnt und andererseits gute Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhält, wenngleich der zur Not auch mit Sanktionen belegt wird;

eine Friedensforderung, die eine gönnerhafte Haltung zum Staat der Shoaüberlebenden einnimmt und doch von Versuchen politischer Bevormundung nicht lassen kann;

eine solche Friedensforderung in all ihren Spielarten und Kombinationen hat zum offenen oder klammheimlich erklärten Ziel: den Suizid des Judenstaats; mit den Worten Paul Spiegels: „Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder.“

Gegen die Friedensforderung muss gesagt werden:

Die Möglichkeit eines nuklear bewaffneten Iran ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, einschließlich militärischer Maßnahmen, zu verhindern.

Ein Regime, das den Holocaust leugnet und die Vernichtung Israels will, muss beseitigt werden.

Deshalb: Jene Opposition im Iran, die nicht antizionistisch ist und darum eine wirkliche Alternative zum gegenwärtigen Regime darstellt, muss unterstützt werden.

Uneingeschränkte Solidarität mit Israel ist dringend geboten: Die Analytik Jena AG muss alle Geschäftsbeziehungen zum Iran sofort einstellen und solange eingestellt lassen, wie der Iran – mit oder ohne Atombombe – eine Bedrohung für den Staat der Shoaüberlebenden ist.


24. April 2012 / STOP THE BOMB Jena

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* Hierzu und nachfolgend: Günter Grass, „Was gesagt werden muss“, SZ vom 4. April 2012; Bodo Ramelow, „So weit weg vom erhofften Frieden“ , TLZ vom 14. April 2012; Albrecht Schröter, „Das war die erste Liebe“, Akrützel vom 18. Dezember 2011.

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20. April 2012 / Stop the Bomb Jena

Inforadio Jena im Gespräch mit Stephan Grigat

und Sebastian Mohr


Die antisemitischen Vernichtungsanstrengungen gegen Israel und die Geschäfte der Analytik Jena AG mit dem antizionistischen Holocaustleugnerregime im Iran, dessen europäische Förderung, insbesondere – trotz aller Sanktionen und bisweilen propagierter Israelfreundlichkeit – seitens Deutschland, waren heute Gegenstand einer Sendung des Inforadio Jena. Interviewt wurden Stephan Grigat und Sebastian Mohr, beide Referenten der Vortragsveranstaltung „Verratenes Israel. Der Westen und Deutschland als Förderer des iranischen Regimes“ am kommenden Montag.

Interview mit Stephan Grigat: Anhören / Download

Interview mit Sebastian Mohr: Anhören / Download

28. März 2012 / Stop the Bomb Jena

Gegen die Geschäfte der Analytik Jena AG mit dem Iran!

Uneingeschränkte Solidarität mit Israel!


Kundgebung vor der Hauptversammlung der Analytik Jena AG


Dienstag, 24. April 2012, 9:00 Uhr

am JenTower / Neue Mitte

Johannisstraße Ecke Leutragraben, Jena

28. März 2012 / Stop the Bomb Jena

Verratenes Israel

Der Westen und Deutschland als Förderer des iranischen Regimes


Vorträge und Diskussion mit

Stephan Grigat und Sebastian Mohr


Montag, 23. April 2012, 19:00 Uhr

Hörsaal 5, Campus der FSU

Carl-Zeiß-Straße 3, Jena


Der Konflikt um das iranische Atomprogramm spitzt sich gefährlich zu. Teheran droht vor dem Hintergrund der Sanktionen des Westens mit einer Blockade der Straße von Hormus. Die Meerenge ist eine der strategisch wichtigsten Handelswege. Die USA reagierten bereits und sandten Flugzeugträger in die Region. Israel sieht sich auf Grund des bisherigen Verhaltens des Westens genötigt, über einen Präventivschlag gegen Irans Nuklearanlagen nachzudenken, denn das iranische Regime, das den Holocaust leugnet, hat dem jüdischen Staat mehrfach unverhohlen mit der Vernichtung gedroht.

Trotz aller Sanktionen ist die Bundesrepublik, die sich – zumindest was die offizielle Politik betrifft – rhetorisch gerne an die Seite Israels stellt, bis heute die wichtigste Stütze des Regimes aus Ajatollahs und Pasdaran, das fieberhaft daran arbeitet, sich mittels seines Nuklearwaffen- und Raketenprogramms, das aus den Einnahmen des Außenhandels finanziert wird, die entsprechenden Mittel für seine Vernichtungsdrohungen und -phantasien zu beschaffen.

Niemand vermag mit Gewissheit zu sagen, wie groß im postnazistischen Deutschland die insgeheime Bewunderung für diesen antiwestlichen Furor des iranischen Regimes ist, das mit seiner Propagierung eines dritten Weges zwischen ‚Osten‘ und ‚Westen‘ sowie seinem von konkurrierenden Rackets beherrschten Unstaat durchaus in der Tradition des Nationalsozialismus steht, die es als moderne Theokratie mit einem „gemeinsamen Oberkommando Allahs und seines Propheten“ (Gerhard Scheit) in anderen Fragen jedoch wieder verwirft. Was die Deutschen mehrheitlich von jenem Staat denken, dem die Machthaber in Teheran Tod und Verderben an den Hals wünschen, ist hingegen bekannt: 2003 hielten 65 % der Deutschen laut einer EU-Umfrage Israel für „die größte Gefahr für den Weltfrieden“. 2004 erklärten über die Hälfte der Bundesbürger: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“ Knapp 70 % waren der Meinung, Israel führe „einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“. 2007 positionierten sich laut einer BBC-Umfrage 77 % der Deutschen eindeutig negativ gegenüber Israel, das jeden Deutschen alleine durch seine Existenz an Auschwitz und Majdanek, an Treblinka und Sobibor erinnert.

Dass sich derartige Einstellungen keineswegs automatisch auf die Nahost-Politik der deutschen Regierung auswirken, liegt in erster Linie an jener special relationship, die dem postnazistischen Deutschland in der Nachkriegszeit zu Israel aufgenötigt wurde. Deutschland sah und sieht sich noch weitgehend gezwungen, israelische Anliegen in internationalen Gremien in der Regel zu unterstützen, solange sie deutschen Wirtschaftsinteressen nicht allzu sehr entgegenstehen. Die Deutschen tun so, als würden sie plötzlich Juden mögen und sich aus ehrlicher Scham über die deutsche Geschichte um das Wohlergehen des jüdischen Staates sorgen.

Vor diesem Hintergrund kann die Tatsache, dass der Bundestag das einzige europäische Parlament ist, in dem nach dem Aufbringen der Hamas-Solidaritätsflotte durch die israelische Armee im Sommer 2010 eine Resolution gegen das Vorgehen der IDF ohne Gegenstimmen verabschiedet wurde, durchaus als Schritt hin zum Bruch mit der postnazistischen Normalität gesehen werden, in der die stets behauptete ‚Verpflichtung‘ gegenüber Israel zu den letzten noch sichtbaren Resten der Erinnerung an die deutsche Schuld gehört. Noch deutlicher als vor zehn Jahren zeigt sich heute, dass sich in Deutschland das Nachleben des Nationalsozialismus nicht in der Gefahr faschistischer Massenaufmärsche und auch nicht in einem klassischen Geschichtsrevisionismus artikuliert, sondern etwa im Appeasement gegenüber dem Iran, anderen islamischen Djihadisten und in der Delegitimierung des Zionismus; eine Delegitimierung, die einstweilen im politischen Mainstream noch als Kritik an der konsequenten Selbstverteidigung Israels daherkommt, während der Frontalangriff auf den jüdischen Staat in der Regel Islamisten, Nazis und – derzeit in Europa am publikumswirksamsten – vermeintlich radikalen Linken überlassen bleibt.


Stephan Grigat ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bündnisses STOP THE BOMB, freier Autor und Mitherausgeber von „Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer“ (Wien 2008) sowie „Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung“ (Wien 2010).

Sebastian Mohr ist Mitarbeiter des Mideast Freedom Forum Berlin und des Bündnisses STOP THE BOMB in Deutschland sowie Vorstandsmitglied der deutschen Sektion der Scholars for Peace in the Middle East.


Veranstaltet von STOP THE BOMB Jena in Kooperation mit der Association Pomme de Terre.

14. März 2012 / Stop the Bomb Jena

Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

Uneingeschränkte Solidarität mit Israel!


Im Jahr 2011 hat die Analytik Jena AG an der Iran Oil Show in Teheran/Iran teilgenommen und plant sich erneut im April 2012 dort zu präsentieren. Auch nach dem Beschluss der EU-Sanktionen gegen die islamische Republik im Januar 2012 preist die AG auf ihrer Homepage die großen geschäftlichen Möglichkeiten, die diese Industriemesse bereitstelle.[1] Zur Vermarktung ihrer Produkte greift sie auf einen im Iran ansässigen Vertriebshändler[2] zurück.

Auf der Iran Oil Show bieten zahlreiche deutsche Unternehmen direkt oder über Partnerfirmen ihre Technologien für den sanktionierten iranischen Markt an.[3] Das iranische Regime wirbt hier für Geschäfte im Energiesektor und schlachtet die Teilnahme europäischer Firmen propagandistisch aus. Mahmud Ahmadinedschad, seines Zeichens iranischer Präsident, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, für die Vernichtung Israels zu werben, besuchte 2011 die Messe.

Der Energiesektor ist der Lebensnerv eines Regimes, das den Holocaust leugnet, Homosexuelle hinrichtet, Frauen knechtet, Gewerkschaften verfolgt, weltweit antisemitischen Terror finanziert, eine Atombombe bauen will und die Auslöschung Israels zum Staatsziel erhoben hat. Wer mit dem iranischen Regime Geschäfte macht, unterstützt diese Politik. Deutsche Firmen wie die Analytik Jena AG sind mit verantwortlich dafür, dass das Regime seinen Terror und sein Nuklearprogramm gegen Israel ebenso wie seine Politik der Menschenrechtsverletzungen weiter verfolgen kann. Einnahmen aus dem Energiesektor machten 2009/2010 fast 50% des iranischen Staatsbudgets und 80% des Exporteinkommens aus.[4] Der größte Teil des iranischen Energiesektors ist in staatlichem Besitz.[5] Das Ölministerium, auf dessen Pläne die Analytik Jena AG ihre Geschäftshoffnungen stützt, steht unter der Leitung von Rostam Ghasemi, einem ehemaligen General der antisemitischen Revolutionsgarden. Iranische Geschäftspartner sind meist Firmen, die zum Wirtschaftsimperium der Revolutionsgarden gehören und einen Großteil der Projekte im Energiesektor durchführen.[6] Die Revolutionsgarden stehen auf der US-Terrorliste und seit Juli 2010 auch auf der EU-Sanktionsliste.

Die Teilnahme an der Iran Oil Show und die geschäftlichen Beziehungen der Analytik Jena AG, die sich auf den iranischen Energiesektor beziehen, sind auf das Schärfste zu verurteilen. Die AG steht unter dringendem Verdacht, gegen EU-Sanktionen zu verstoßen.


Die Möglichkeit eines nuklear bewaffneten Iran ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

Ein Regime, das den Holocaust leugnet und die Vernichtung Israels will, muss beseitigt werden.

Jene Opposition im Iran, die nicht antisemitisch ist und darum eine wirkliche Alternative zum gegenwärtigen Regime darstellt, muss unterstützt werden.

Uneingeschränkte Solidarität mit Israel ist dringend geboten: Die Analytik Jena AG muss ihre Geschäftsbeziehungen im Energiesektor zum Iran sofort einstellen.


März 2012 / http://www.stopthebombjena.wordpress.com

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[1] „The Iran Oil Show is the most prestigious and largest attended specialized event in the Middle East. It provides unparalleled windows of opportunity for those interested to achieve a lucrative business within the extensive development plans announced by the Iranian Petroleum Ministry.“ (http://www.analytik-jena.de/de/Analysemesstechnik/Veranstaltungen__39 65).

[2] Arman Tandorost Co., No. 2 Etminan Bldg., Talegani Valiasr Crossroad, P.O. Box 14155-3114, 14169 Tehran.

[3] Eine Liste der 2011 beteiligten deutschen Firmen findet sich unter: http://de.stopthebomb.net/d-iran/iran-oil-show-2011.html#c2000.

[4] Central Bank of the Islamic Republic of Iran, Annual Review 1388 (2009 / 2010), S. 15 u. 18. (http://www.cbi.ir/page/7575.aspx).

[5] Eine Liste der Firmen, die dem iranischen Ölministerium unterstehen, findet sich unter: http://www.iranoilgas.com/companies/whoiswho.

[6] RAND Coorporation, The Rise of the Pasdaran, 2009, S. 59ff. (http://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/monographs/2008/RAND_ MG821.pdf).

[7] Auf deutsche Behörden wird man sich, was eine Durchsetzung von Sanktionen gegen den Iran anbelangt, kaum verlassen können. 2011 etwa erhielten Lieferungen für den damals schon sanktionierten iranischen Energiesektor im Wert von 150 Millionen Euro selbst dann noch eine Genehmigung, als die Verwicklung von Tarnfirmen der iranischen Revolutionsgarden in diese Geschäfte überdeutlich wurde. Vgl. dazu die Pressemitteilungen von Stop the Bomb „Bundesamt für Ausfuhrkontrolle hat trotz Warnungen monatelang Iran-Geschäfte genehmigt“ (http://de.stopthebomb.net/de/d-iran/hansa.html), sowie „Wird Deutschland auch neue Iran-Sanktionen der EU unterlaufen?“ (http://de.stopthebomb.net/presse/presseaussendungen.html).


Nachtrag:

Nachdem STOP THE BOMB Jena die Geschäftspraxis der Analytik Jena AG mit den islamischen Antisemiten publik gemacht hatte, löschte diese Ende März den Hinweis zur Teilnahme an der Iran Oil Show 2012 von ihrer Homepage und hat nach eigener Auskunft ihrem iranischen Vertriebspartner Tandorost (vgl. Fn. 2) untersagt, für Firmenprodukte auf der Ölmesse zu werben. In den Bereichen Umweltanalytik und Life Science hingegen werden weiterhin Geschäfte mit Israelhassern getätigt. Siehe auch: http://de.stopthebomb.net/d-iran/jena.html.

14. März 2012 / Stop the Bomb Jena

Flugblatt zum Download

14. März 2012 / Stop the Bomb Jena

Kontakt in Jena: stopthebombjena@web.de

Weitergehende Informationen zu STOP THE BOMB: www.stopthebomb.net